Unsere Technologie
Phase I: Probenvorbereitung und DNA Extraktion
Für den Probenversand bekommen Sie von uns barcodierte Probengefäße geliefert.
Die Probengefäße sind für eine Postzustellung fester und flüssiger Proben geeignet. Eine eindeutige Probenzuordnung ist über den Barcode gewährleistet.
Die Proben werden bei Dr. Rölleke Labor für Genetische Analytik auf einen Pipettierroboter überführt. In einem automatisierten Prozess wird das Erbgut, die DNA, der Probe extrahiert. Das Extrakt enthält die DNA aller in der Probe vorkommenden Organismen.
Phase II: PCR, Vervielfältigung der DNA
Die extrahierte DNA wird als Vorlage für eine Vervielfältigung in die PCR eingesetzt, einem Verfahren, das aus wenigen vorhandenen DNA-Fragmenten viele Millionen Kopien herstellt.
Die PCR ist dabei so eingestellt, dass organismenübergreifend sämtliche in der Probe vorkommenden Pilz- und Bakterien-DNAs vervielfältigt werden. Damit liegt ein DNA-Gemisch sämtlicher in der Probe vorkommenden Mikroorganismen vor. Die Kunst besteht nun darin, dieses Gemisch so aufzutrennen, dass jeder einzelne vorkommende Mikroorganismus identifiziert werden kann.
Phase III: Spezifische Trennung der DNA Fragmente / Identifizierung
In dem Verfahren erfolgt eine Identifizierung sämtlicher Mikroorganismen. Dabei macht man sich ein physikalisches Prinzip zu nutze, bei dem denaturierte DNA-Fragmente ihre Form und damit Beweglichkeit in einem elektrischen Feld ändern.
Diese Veränderungen in der Beweglichkeit sind für jeden Mikroorganismus spezifisch und erlauben die Identifizierung aller ursprünglich im Probenmaterial vorhandenen Bakterien und Pilze.
Der hohe Grad der Automatisierung schließt übliche menschliche Fehlerquellen aus.
Die Prüfergebnisse werden unter Beachtung der DIN EN 17025:2005 erzielt.
